Einfach mal…6 Wochen auf Zucker verzichten

Wie ihr ja schon in meinem ersten Blogartikel über Zucker erfahren habt, mache ich zurzeit eine Darmkur, um drei lästige Pilze loszuwerden. Die Kur geht insgesamt 11 Wochen und ich befinde mich gerade in der 6. Woche der Darmkur. Zeit also, um Mal ein Zwischenfazit zu ziehen.

Positive Effekte der Kur:

  • Die tollste Auswirkung der Kur und der Grund, wieso ich diese angefangen habe ist, dass ich kaum mehr Bauchschmerzen habe! Es ist so ein tolles Gefühl, einmal ohne Krämpfe ins Bett zu gehen. Ein neues Lebensgefühl, was sich auch positiv auf meine Stimmung auswirkt!
  • Ich habe nur noch selten Lust auf etwas Süßes! Ich bin eine bekannte Naschkatze und liebe Süßigkeiten, sei es in Form von Gebäck oder irgendwelchen Riegeln. Jedoch aß ich sehr unkontrolliert und hatte immer wieder Heißhungerattacken auf das süße Zeug. Mittlerweile habe ich zwar ab und zu Lust auf etwas Süßes, was ja auch völlig okay ist, aber ich lechze nicht danach. Ich hoffe, dass ich nach der Darmkur, wenn ich wieder Zucker essen darf, keinen Rückfall habe….:P
  • Ich fühle mich nicht mehr so träge und insgesamt fitter. Ich habe auch wieder angefangen regelmäßig ins Fitnessstudio zu gehen. Das hatte ich früher oftmals ausfallen lassen, da ich mich zu schlapp vom Tag fühlte. Klar, es gibt auch Tage an denen ich mich erschöpft fühle, aber die hat ja jeder einmal. Insgesamt hat sich mein Körper aber zu einem energiegeladenen entwickelt.

Ich habe jedoch auch ein paar nicht so schöne Erfahrungen gemacht.

  • Zu Anfang der Kur, hatte ich morgens nach dem Aufstehen oft mit Übelkeit zu kämpfen. Ich habe es mir so erklärt, dass die Pilze gehen die Homöopathischen Ankämpfen. Mittlerweile ist das aber weg und mir geht es morgens gut.
  • Man grenzt sich selbst aus. Wenn auf der Arbeit und im Freundeskreis gemeinsam gegessen oder genascht wird, muss ich meistens aussetzen. Ich habe allen meine Kur erklärt und mir wird auch ganz viel Verständnis entgegen gebracht., jedoch ist es frustrierend, wenn beim Mittagessen über Themen gequatscht wird, die ich dann nicht mitbekomme, weil ich im Büro mein mitgebrachtes Essen verzehre.
  • Feiertage sind eine kleine Zerrausprobe für mich. An Ostern und an Geburtstagen gab es auf der Arbeit leckeren Kuchen, den ich sofort verputzt hätte, wenn die Darmkur nicht wäre. An diesen Tagen bin ich schon sehr neidisch auf die anderen und habe auch Lust zu naschen. Das Obst, was ich als Alternative knappere ist zwar lecker, aber es ersetzt eben nicht ein köstliches Stück gedeckten Apfelkuchen!

Abgesehen von den kleinen Problemchen, geht es mir sehr gut mit der Kur. Es war definitiv die richtige Entscheidung diesen Weg zu gehen und ich bin gespannt, was in den nächsten 5 Wochen, während der Darmkur noch passiert. Ich halte euch auf dem Laufenden!

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Einfach mal…ein Osterlamm backen

Wie ich euch bereits in einem anderen Blogpost erzählt habe, muss ich zurzeit auf Raffenerie-Zucker verzichten. Da morgen Ostern ist und ich trotzdem mitnaschen möchte, habe ich mich an einem Osterlamm mit reinem Fruchtzucker versucht.  Ich muss sagen, ich bin wirklich begeistert und werde den Fruchtzucker auch künftig zum Backen verwenden.

Falls ihr auch auf den üblichen Haushaltszucker verzichten wollt oder müsst, habe ich hier das Rezept für euch. Ihr könnte statt der Lammform natürlich jede andere Backform nehmen. Es hat bei mir gerade einfach thematisch gepasst.

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Das brauchst du:

  • 250g Butter
  • 190g Fruchtzucker (achte darauf, dass es 100%-tiger Fruchtzucker ist)
  • 4 Eier
  • 1 TL Backpulver
  • 250g Mehl
  • 1/2 (geraspelte) Vanilleschote

So wird’s gemacht:

  1. Zuerst musst du deinen Backofen auf 190°C bei Unter-/Oberhitze vorheizen. Schiebe das Kuchengitter auf die unterste Schiene des Backofens.
  2. Bevor du mit dem Teig anfängst, fette die (Lämmchen-) Form mit Butter, Margarine oder Öl ein. Wenn du magst, kannst du auch ein bisschen Mehl in die Form stäuben. Dadurch lässt sich der Kuchen nach dem Backen besonders gut aus der Form stürzen.
  3. Nun verrührst du mit dem Handmixer Butter, Fruchtzucker und die Vanilleschote, bis eine cremige, helle Masse entstanden ist. Dann kommen die Eier nach und nach zu der Buttermasse.
  4. In einer separaten Schüssel vermischst du Mehl und Backpulver und gibst es dann durch ein Sieb zu dem Teig. Das Mehl schnell unterrühren, sodass ein glatter, etwas fester Teig entsteht.
  5. Den Teig in die Form füllen und im Ofen ca. 60 Minuten backen. Nach dem Herausnehmen 10 Minuten abkühlen lassen und dann aus der Form herauslösen. Den Kuchen dann vollständig abkühlen lassen.

Mein Tipp:

Du kannst das Lamm auch etwas schokoladiger haben, indem du ein Drittel des Teiges mit 2 EL Kakaopulver und 4 EL Rum mischt. Daraus kannst du dann entweder ein marmoriertes Lamm zaubern oder es, wie ich, vorne hell und hinten dunkel machen.

Einfach mal…den Zucker weglassen

Wie ich euch ja schon erzählt habe, leide ich seit einigen Jahren an massiven Bauchproblemen. Gegen Ende letzten Jahres wurden meine Beschwerden immer schlimmer – Bauchkrämpfe, Durchfall, Sodbrennen. Aus diesem Grund beschloss ich im neuen Jahr etwas an meiner Ernährung zu ändern. Das Clean Eating läuft bei mir sehr gut und ich fühle mich schon besser. Jedoch habe ich immer noch jeden Tag Bauchgrummeln. Um dieses Problem nun endgültig aus der Welt zu schaffen, habe ich mich in die Hände eines Ernährungsberaters begeben.

Eine Freundin, die ähnliche Probleme wie ich hatte, hat ihn mir empfohlen, da sie zufrieden mit seiner Beratung und Behandlung war. Ich schilderte ihm bereits am Telefon mein Problem und wir machten einen Termin für eine sogenannte Bioresonanz aus. Nach einem ausführlichen Gespräch über meine Beschwerden und dem Ausfüllen eines Diagnosebogens, beschloss der Ernährungsberater vier Pilze zu testen und zudem nochmal meine Laktoseintoleranz zu überprüfen.

Bei der Bioresonanz wird der Patient an ein Gerät angeschlossen, welches mithilfe von magnetischen Wellen die Reaktion des Körpers auf einen bestimmten Stoff misst. Wie das ganze genau funktioniert, verstehe ich nicht so richtig. Aber bei meinem Test reagierte ich eindeutig auf die Stoffe, die der Experte bei mir testete. Und nun sitze ich hier und verfasse diesen Blogpost. Denn mir wurde von dem Ernährungsexperten eine Bioresonanz-Theraphie, genauer gesagt eine Darmkur empfohlen und da ich darauf hoffe, dass diese meine Beschwerden lindert oder sogar heilt, werde ich diese die nächsten 11 Wochen durchziehen!

Die Kur besteht aus mehreren Komponenten und Phasen. Ich war schon zweimal bei der sogenannten „Löschung“, wobei die Reaktion des Körpers auf den bestimmten Pilz durch einen externen Impuls ausgeglichen, also neutralisiert oder auch „gelöscht“ wurde. Seit heute nehme ich nun im Wochenrhythmus verschiedene Alternative-Arzneimittel ein. Das klingt bisher ja ganz gut und angenehm, aber hier kommt die Schwierigkeit an der Sache: Ich muss für diese Zeit auf sämtliche Raffinerie-Zucker verzichten! Die Pilze in meinem Bauch lieben, wie ich, das süße Zeug und werden dadurch immer stärker.

Was so schlimm klingt, ist zwar in manchen Situationen anstrengend, aber keinesfalls unmöglich. Honig und reine Fructose, also auch Obst darf ich ohne Probleme zu mir nehmen. Anscheinend ist den Pilzen Obst zu gesund! 🙂 Leider sind Bananen, Rosinen, Datteln und Feigen in den 11 Woche auch tabu für mich. Was soll ich nur bei einer spontanen Süßigkeiten-Begierde machen, wenn ich keine Banane mehr als Ausgleich essen darf?! Da muss ich wohl die erste Zeit ganz tapfer sein und mir eine andere Alternative suche. Ich denke, dass ich das ganze gut hinkriegen werde, solange ich mir immer wieder sage, dass es sich lohnt jetzt zu verzichten, damit es mir auf lange Sicht besser geht.

Mir machen folgende Situation Angst:

  • Ostern, wenn alle um mich herum naschen und ich darf nicht. Ich habe mir jedoch vorgenommen, ein „zuckerfreies“ Osterlamm zu backen, damit ich davon wenigstens essen kann. Vielleicht habt ihr ja auch Tipps für mich, wie man leckere Süßigkeiten selbstmachen kann?
  • Meinen Arbeitskollegen wieder Mal einen Korb geben zu müssen, wenn sie essen gehen. Ich habe diese Woche eine neue Arbeitsstelle angetreten und würde natürlich sehr gerne mit dem ganzen Team essen gehen, um alles besser kennenzulernen. Leider kann ich noch nicht wirklich einschätzen, was ich im Restaurant essen kann und bringe mir daher lieber selbstgemachte Sachen mit. Ich werde bald aber mal mitgehen und schauen, was für mich passt.

Ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten, wie es mir körperlich geht, aber auch wie ich meinen Alltag mit dieser Einschränkungen meistere. Habt ihr eigentlich Erfahrung mit zuckerfreier Ernährung?