Einfach mal…allein ins Kino gehen

Kennt ihr das: Man schaut Trailer bei YouTube oder im Kino und nimmt sich vor, jeden der interessanten Filme anzuschauen und letztendlich​ schaut man 1 von 10 dieser Filme. Aufgrund von zu hohen Kinopreisen, fehlender Zeit oder keiner passenden Begleitung setzt man sein Vorhaben nicht um und vergisst die Filme wieder.

Ich bin eigentlich ein riesiger Fan von moderner Filmkunst und schaue lieber einen langen Spielfilm, als mich von Folge zu Folge einer Serie zu hangeln. Versteht mich nicht falsch, es gibt durchaus gute Serien mit Suchtpotential! Jedoch finde ich, dass man mit den Effekten und Emotionen in einem Film, wesentlich mehr in Menschen auslösen kann, als in einer Serie, in der sich Charaktere auf der anderen Seite über einen längeren Zeitraum weiterentwickeln. Beide Formate haben ihren Vorteil! Meine absoluten, subjektiven Favoriten sind aber, wie gesagt, Spielfilme. Besonders Dramen und Psychothriller haben es mir angetan: Erstens kann man sich mit so vielen Charakteren identifizieren, denn das Leben schreibt ja bekanntlich die besten Geschichten. Zweitens kann man durch diese nicht nur die Abgründe der menschlichen Seele zeigen, sondern mit vielen subtile Mitteln spielen und somit Botschaften an die Zuschauer senden. Sie ähneln am ehesten Büchern, die diese Botschaften natürlich viel ausführlicher und manchmal auch authentischer verbreiten können.

Zurück zu den Filmen, die in unserem Hinterkopf verschwinden und nicht geschaut werden, obwohl sie ihr Geld oder die Zeit durchaus wert wären. Ich hab endlich Mal den Schritt gewagt und bin allein ins Kino gegangen. Ich kann euch sagen, dass es eine gute Entscheidung war! Ich war nicht abgelenkt von meinem Sitznachbarn, der mit mir reden oder, dem ich etwas erzählen will. Stattdessen freute ich mich darauf, meinem Freund später von dem Film zu erzählen und war den ganzen Film über ganz aufmerksam! Ich konnte auf Dinge achten, die mir mit Freunden womöglich nicht aufgefallen wären. Das einzige Manko: Ich konnte nicht detailliert über das Thema und die Motive in dem Film sprechen, denn das gestaltet sich schwer, wenn das Gegenüber den Streifen nicht kennt.

Fazit: Ich würde es immer wieder tun! Ich habe beschlossen zukünftig öfter allein in Filme zu gehen und diese dann in vollen Zügen zu genießen! Und wisst ihr was, ich werde auf diesem Blog auch ab und zu Filmrezensionen posten, damit ich meine Gedanken trotzdem mit jemandem teilen kann. 🙂

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Einfach mal…Pizza selbst machen

Ich liebe Pizza! Aber meistens sind die Pizzen der Lieferservices sehr fettig oder der Teig enthält unnötige Zutaten wie Zucker und Konservierungsstoffe. Deshalb mache mir den Pizzateig schon lange selbst. Heute möchte ich mit Euch das Langer’sche Pizzateig-Rezept teilen. Mein Papa macht mit Abstand die beste Pizza, die ich kenne und das mit einem ganz simplen Rezept, welches man je nach Gusto auch mit Vollkorn- oder Dinkelmehl machen kann. Ich nehme meistens für eine gute Konsistenz Weizenmehl und mische dann noch Dinkelvollkornmehl unter.

Pizza mit Spinat

Spinat-Pizza mit Creme fraîche, Mirjam Langer 2017

Das brauchst du für 4 Personen:

  • 500 g Mehl
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 1 Teelöffel Olivenöl
  • 300 ml Wasser
  • etwas Salz

So wird’s gemacht:

  1. Die Hefe in lauwarmen Wasser gänzlich auflösen. Danach Salz und Öl hinzufügen und umrühren.
  2. Danach das Mehl nach und nach dazugeben und zu einem geschmeidigen Teig kneten. Der Teig sollte nicht mehr an den Fingern bzw. an der Schüssel kleben bleiben.
  3. Je nachdem wie fluffig du den Pizzateig haben willst, kannst du den Teig noch 10 Minuten gehen lassen.
  4. Bemehle eine große Fläche und teile den Teig in vier Portionen und rolle ihn aus. Nun kannst du den Teig mit deinen Lieblingszutaten belegen und bei 180° C 20-25 Minuten bei Umluft backen.

Viel Spaß beim nachmachen und guten Appetit! Irgendwie habe ich jetzt Lust auf Pizza bekommen! 😀

 

Einfach mal…6 Wochen auf Zucker verzichten

Wie ihr ja schon in meinem ersten Blogartikel über Zucker erfahren habt, mache ich zurzeit eine Darmkur, um drei lästige Pilze loszuwerden. Die Kur geht insgesamt 11 Wochen und ich befinde mich gerade in der 6. Woche der Darmkur. Zeit also, um Mal ein Zwischenfazit zu ziehen.

Positive Effekte der Kur:

  • Die tollste Auswirkung der Kur und der Grund, wieso ich diese angefangen habe ist, dass ich kaum mehr Bauchschmerzen habe! Es ist so ein tolles Gefühl, einmal ohne Krämpfe ins Bett zu gehen. Ein neues Lebensgefühl, was sich auch positiv auf meine Stimmung auswirkt!
  • Ich habe nur noch selten Lust auf etwas Süßes! Ich bin eine bekannte Naschkatze und liebe Süßigkeiten, sei es in Form von Gebäck oder irgendwelchen Riegeln. Jedoch aß ich sehr unkontrolliert und hatte immer wieder Heißhungerattacken auf das süße Zeug. Mittlerweile habe ich zwar ab und zu Lust auf etwas Süßes, was ja auch völlig okay ist, aber ich lechze nicht danach. Ich hoffe, dass ich nach der Darmkur, wenn ich wieder Zucker essen darf, keinen Rückfall habe….:P
  • Ich fühle mich nicht mehr so träge und insgesamt fitter. Ich habe auch wieder angefangen regelmäßig ins Fitnessstudio zu gehen. Das hatte ich früher oftmals ausfallen lassen, da ich mich zu schlapp vom Tag fühlte. Klar, es gibt auch Tage an denen ich mich erschöpft fühle, aber die hat ja jeder einmal. Insgesamt hat sich mein Körper aber zu einem energiegeladenen entwickelt.

Ich habe jedoch auch ein paar nicht so schöne Erfahrungen gemacht.

  • Zu Anfang der Kur, hatte ich morgens nach dem Aufstehen oft mit Übelkeit zu kämpfen. Ich habe es mir so erklärt, dass die Pilze gehen die Homöopathischen Ankämpfen. Mittlerweile ist das aber weg und mir geht es morgens gut.
  • Man grenzt sich selbst aus. Wenn auf der Arbeit und im Freundeskreis gemeinsam gegessen oder genascht wird, muss ich meistens aussetzen. Ich habe allen meine Kur erklärt und mir wird auch ganz viel Verständnis entgegen gebracht., jedoch ist es frustrierend, wenn beim Mittagessen über Themen gequatscht wird, die ich dann nicht mitbekomme, weil ich im Büro mein mitgebrachtes Essen verzehre.
  • Feiertage sind eine kleine Zerrausprobe für mich. An Ostern und an Geburtstagen gab es auf der Arbeit leckeren Kuchen, den ich sofort verputzt hätte, wenn die Darmkur nicht wäre. An diesen Tagen bin ich schon sehr neidisch auf die anderen und habe auch Lust zu naschen. Das Obst, was ich als Alternative knappere ist zwar lecker, aber es ersetzt eben nicht ein köstliches Stück gedeckten Apfelkuchen!

Abgesehen von den kleinen Problemchen, geht es mir sehr gut mit der Kur. Es war definitiv die richtige Entscheidung diesen Weg zu gehen und ich bin gespannt, was in den nächsten 5 Wochen, während der Darmkur noch passiert. Ich halte euch auf dem Laufenden!

Einfach mal…Rotterdams Straßen erkunden

Heute geht es weiter mit meinem Reisebericht über meinen Kurztrip in die niederländischen Städte Den Haag und Rotterdam. Nachdem wir wunderschöne, leider verregnete Tage in der Stadt Den Haag verbracht haben, fuhren wir in das ca. 20 km entfernte Rotterdam. Dort erwartete uns ein ganz anderes Bild der Niederlande: Moderne Hochhäuser und breite Straßen prägen auf den ersten Blick das Bild der Stadt. Im Gegensatz zu der beschaulichen und eher gemütlichen Stadt Den Haag, ist es in Rotterdam sehr viel aufgeregter und weniger touristisch. Wenn man jedoch zwischen den neugebauten Gebäuden herumläuft, kommt man schnell in Ecken der Stadt, die untypisch für eine Großstadt sind. Besonders das Stadtviertel des alten Hafens hat uns mit seinem historischen Aussehen überrascht. Von hier aus sind früher die Missionare in die Länder der „Neuen Welt“ gesegelt und genauso sieht es dort noch aus. Ein paar kleine Boote liegen vor Anker und eine große Mühle ragt über das Wasser des Alten Hafens von Rotterdam. Einen abendlichen Spaziergang durch die kleinen Gassen des alten Hafenviertels lohnt sich auf jeden Fall!

Der Alte Hafen von Rotterdam

Der Alte Hafen von Rotterdam, Mirjam Langer 2017

Welche Fleckchen der Stadt Rotterdam noch einen Besuch wert sind und welche ihr nicht unbedingt auf eure Reiseliste packen müsst, habe ich in meiner To-Do-Liste bzw. Don’t-Do-Liste für euch zusammengefasst.

Die Markthalle von Rotterdam: Seit 2014 haben die Rotterdamer einen ganz besonderen Platz, um ihre Waren anzubieten bzw. zu kaufen. Die moderne Markthalle im Zentrum von Rotterdam beeindruckt von außen mit ihrer abgerundeten Form und von Innen mit der Nutzung. Hier bekommst du von Käse, über Gewürze, Obst und Gemüse bis hin zu den typischen niederländischen Waffeln alles, was das Herz begehrt. Ich habe mich mit leckeren, niederländischen Tomaten eingedeckt, denn ich bilde mir ein, dass diese viiiiiel besser als die deutschen schmecken! 🙂 In den Räumen am Rand der Halle findest du einige Restaurants, unter anderem auch eins von Jamie Oliver. Was ich genial finde, ist der Fakt, dass die Räume hoch oben in der Halle zu Wohnungen ausgebaut wurde, sodass du mit Blick auf das Marktgeschehen und die Stadt wohnen kannst.

Die Markthalle Rotterdam von außen

Die Markthalle von Rotterdam, Sören Oldag 2017

Cube Houses: Direkt vor der Tür der Markthalle findest du die Kubushäuser. Das ist ein Gebäudekomplex, welches gebaut wurde, um der Großstadt Rotterdam einen künstlerischen Charme zu geben. Die Wohnungen dieser Häuser haben eine Würfelform und sind nach vorne gekippt. Von außen sieht es aus, als seien die Wände schief und man könne dort gar nicht wohnen. Doch, als wir die Museumswohnung eines der Häuser besuchten, merkten wir, dass unser Gehirn uns getäuscht hat. Es war wirklich eine coole Erfahrung in einem der Häuser herumzulaufen, jedoch wäre es mir persönlich zu eng als Wohnung.

Innenhof der Kubushäuser in Rotterdamm

Innenhof der Kubushäuser, Sören Oldag 2017

Restaurant Basar: Neben der Markthalle war mein persönliches Highlight unsere Abschlussessen in dem orientalischen Restaurant Basar. Wir kannten das Restaurant schon von unserem Urlaub in Amsterdam und freuten uns, als wir sahen, dass es auch eine Filiale der Kette in Rotterdam gab. Wir schauten zwar auch nach anderen möglichen Restaurants, aber letztendlich hat es uns doch in dieses tolle Restaurant gezogen. Dort gibt es riesige Portionen von leckeren Fleisch- und Gemüsegerichten und die Kellner bringen das Bestellte auf Riesentabletts. Die Einrichtung ist in bunten Farben gehalten und erinnert an 1001-Nacht. Wenn ihr in Rotterdam oder Amsterdam seid, dann stattet dem Restaurant unbedingt einen Besuch ab!

Was nicht unbedingt auf eurer Agenda in Rotterdam stehen muss:

Hafenrundfahrt: Da wir gerne viele Ecken der Stadt Rotterdam kennenlernen wollten, beschlossen wir eine Hafenrundfahrt zu machen. Da er zu den größten Handelshäfen der Welt zählt, waren wir sehr gespannt. Wir wurden während der Schifffahrt durch den Hafen von Rotterdam aber leider etwas enttäuscht. Die Informationen, die während der Rundfahrt abgespielt wurden, waren nicht wirklich detailliert und so erfuhr man nur was man sieht, aber nicht was prägnant an diesem Gebäude war. Außerdem fuhr das Schiff nur ein wenig in den Hafen hinein, sodass man von der Größe des Hafens gar nichts mitbekam. Wir bereuen zwar nicht die Fahrt gemacht zu haben, aber nochmal würden wir nicht an Bord gehen.

Wie du siehst haben wir nur schöne Erlebnisse in unserem Kurzurlaub in Rotterdam gemacht. Rotterdam ist eine moderne, aber dennoch historische Stadt, die trotz geschäftlichem Trubel ihre Gelassenheit nicht verloren hat. Im Vergleich zu Den Haag, hat es mir in Rotterdam ein klein wenig besser gefallen. Hier würde ich gerne noch einmal herkommen, da wir bisher nur einen kleinen Teil der niederländischen Stadt gesehen haben. Rotterdam ist absolut ein empfehlenswertes Urlaubsziel!

An dieser Stelle habe ich noch einen besonderen Tipp für deinen Rotterdam Urlaub: Das Hotel Light in Rotterdam hat uns mit seine familiären Atmosphäre verzaubert. Das Hotel nahe der Innenstadt ist modern eingerichtet, aber strahlt durch das freundliche Personal und eine Gemeinschaftsküche für die Gäste, eine altbekannte Stimmung aus. Ein kleiner Wasserkocher für meinen obligatorischen Tee am Morgen war mein ganz persönliches Highlight! 🙂

Einfach mal…Den Haag kulinarisch genießen

Den Haag ist eine wundervolle kleine, aber bedeutsame Stadt. Dort hat der Internationale Gerichtshof seinen Sitz, und zwar im sogenannten Friedenspalast. Genau da werden die Urteile gesprochen, wenn in den Medien über das ein oder andere internationale Gerichtsverfahren berichtet wird. Den Haag hat aber noch mehr zu bieten, als seine wichtige Rolle in der Justiz. Verwinkelte Gassen, kulinarische Köstlichkeiten und einen Strand an der Nordsee charakterisieren diese Kleinstadt. Im folgenden möchte ich euch meine Do’s and Don’ts vorstellen. Natürlich muss jeder sich seine eigene Meinung über Den Haag bilden, jedoch möchte ich euch den ein oder anderen Ratschlag mit auf den Weg geben.

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Escher in Het Paleis, Mirjam Langer, 2017

Das solltest du machen:

  1. Fahre zum Scheveningen Strand – Der Strand von Den Haag ist mit der Straßenbahn in ca. 15 Minuten zu erreichen. Dort erwartet dich ein sehr breiter Strand, der für Spaziergänge, Ausritte und von Wassersportlern genutzt wird. Dort hat uns der Wind ganz schön um die Ohren geweht. Es lohnt sich unbedingt auf den Turm am De Pier zu klettern. Von dort hat man eine wunderschöne Aussicht auf das Meer. Leider war es noch zu kalt zum Baden, aber im Sommer tummeln sich hier bestimmt sehr viele Badeurlauber.
  2. Besuche das Museum Escher in Het Paleis – Die Räumlichkeiten der einstigen Villa der niederländischen Königsfamilie, dienen heute als Ausstellungräume über den Künstler Maurits Cornelis Escher. Dort erfährt man Details über das Leben des Grafikers und man sieht viele Beispiele für optische Täuschungen. Wenn man möchte, kann man auch ein Bild von sich schießen lassen, dass eine optische Täuschung erzeugt.
  3. Gönn‘ dir eine leckere Pause bei Bagels&Beans ! Wie der Name schon sagte, gibt es dort Bagels und Kaffee. Da mein Freund und ich keine Kaffee-Menschen sind, können wir über die Qualität des Schwarzen Goldes nichts sagen. Aber die Bagels sind der Wahnsinn! Ich habe mich sofort in dieses süße Café, die nette Bedienung und die köstlich-belegten Bagels verliebt. Leider musste ich feststellen, dass es in Aachen die einzig deutsche Filiale gibt. 😦 Hab ich schon erwähnt, dass es super lecker war? 😛
  4. Frühstücke bei Yoghurt Barn. An unserem zweiten Tag in Den Haag, durfte mein Freund das Frühstück aussuchen und führte uns in ein weiteres kleines Café namens Yoghurt Barn. Dort konnte man sich ein Joghurt mit Topping selbst kreieren. Wir wählten das Menü für ca. 7€ und bekamen neben einem Glas Joghurt plus Toppings, ein Heißgetränk und ein Croissant dazu. Sogar für meinen empfindlichen Magen, gab es Sojajoghurt!
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Vollkorn-Bagel mit Pute und Avocado, Mirjam Langer, 2017

Den Haag war wundervoll. Wir haben uns unsere Bäuche voll geschlagen, nette Menschen getroffen und das ein oder andere Abenteuer erlebt. Für einen Kurztrip kann ich Den Haag auf jeden Fall empfehlen! Wenn du länger als eine Woche da bist, könntest du dich womöglich langweilen.

Weiter geht es mit zwei Sachen, die man sich in Den Haag sparen kann. Es ist nichts furchtbares dabei, ich war von dieses beiden Dingen einfach persönlich enttäuscht. Das ist natürlich nur meine Meinung: Vielleicht hast du eine andere Erfahrung gemacht?

Was du nicht unbedingt machen musst:

  1. Der Friedenspalast, der den Internationalen Gerichtshof beherbergt, ist von außen schön anzusehen. Leider waren wir enttäuscht, dass man durch die Gitter eines hohen Zaunes schauen musste, denn der Zutritt ist für Besucher nicht gestattet. Das Besucherzentrum hat sehr selten geöffnet und besteht auch nur aus einem kleinen Raum. Wenn man Zeit hat, kann man sich das hübsche Gebäude anschauen, jedoch lohnt es sich nicht gezielt dorthin zu fahren/laufen.
  2. Tappe nicht in die Touristenfalle! In den kleinen Gassen der Altstadt gibt es viele Imbisse, die mit besonderen Burger- und Pommes-Kreationen locken. Nachdem wir morgens bei einer kleinen Pommes-Bude probieren durften, wollten wir nachmittags dort eine Portion essen. Zu spät merkten wir, dass die Portion mit Sauce 5€ kostet und waren dann etwas enttäuscht, von der durchschnittlichen Größe der frittierten Kartoffeln. Da sie lecker waren und wir uns im Urlaub gerne etwas gönnen, ärgerten wir uns nicht. Aber nochmal würden wir da nicht hingehen. Also vergleicht Preise, wenn ihr Pommes essen wollt. In den Niederlanden schmecken sie eigentlich überall sehr gut!

Soweit zur ersten Etappe unseres Niederlande-Kurztrips. Nach 2 1/2 Tagen ging es nämlich weiter nach Rotterdam. Dazu mehr in meinem nächsten Blogpost.

Einfach mal…völlig chaotisch sein

Ich habe euch ja bereits in meinem Blogposts über die Urlaubs-Überraschung meines Freundes berichtet und, dass es nach Den Haag ging. Nun möchte ich meine Erlebnisse mit euch teilen und euch ein paar Tipps geben, was man in Den Haag auf jeden Fall machen sollte oder lieber nicht.

Da ich ein wenig Flugangst habe, war ich sehr froh, dass wir sicher und ohne Zwischenfälle auf dem Flughafen Rotterdam-The Hague gelandet waren. An der Touristikinformation kauften wir uns ein Ticket, um nach Den Haag reinzufahren. Für die Fahrt bot sich ein 1-h-Ticket an, welches wir für eine Bus-und eine Metrofahrt benutzen konnten. Müde und vom Regen begrüßt, verließen wir den Flughafen und gingen auf den einzigen Bus, mit der richtigen Nummer zu und stiegen ein. Beim Einsteigen entwerteten wir brav unser Ticket, welches ab nun für eine Stunde gültig war.

Als der Bus losfuhr war es schon 22Uhr und wir konnten draußen nichts erkennen. Der Bus hatte keine Stationenanzeige, sodass wir Ausschau nach der Metrostation hielten. Nach einer Viertelstunde wunderten wir uns, da der Bus schon längst hätte ankommen müssen. Wir bemerkten, dass wir zwar in die richtige Nummer, aber in die falsche Richtung gestiegen waren. Nun hieß es raus und auf den richtigen Bus warten, der in 10 Minuten kommen sollte. Als dieser dann kam, waren wir froh und dachten, jetzt kann nichts mehr schiefgehen. Aber wir wussten nicht, dass dies erst der Anfang einer chaotischen, aber lustigen Reihe von Unglücksfällen sein sollte.

Wir waren sehr froh, dass wir endlich in der richtigen Metro nach Den Haag saßen und stiegen an der Endstation dann auch aus. Leider gingen alle Einheimischen an uns vorbei durch die elektronische Ticketkontrolle, nur bei uns klappte es nicht. Vermutlich, weil unser Ticket nach über einer Stunde Fahrt natürlich schon abgelaufen waren. Und was nun? Weder ein Fahrkartenautomat noch ein Mitarbeiter, bei dem wir hätten nachzahlen können war auf dem Bahnsteig. Wir waren schlicht und einfach auf dem Gleis eingesperrt. Die Leute, die wir fragten, wusste auch nicht, was in solch einem Fall zutun war. Was uns sehr wundert; wir waren doch wohl nicht die ersten Touristen, denen so etwas passiert?! Schließlich ließ uns eine sehr nette Frau mit ihrer Karte durchschlüpfen, sodass wir frei waren.

Auf dem Weg zum Hotel, ging alles glatt, abgesehen von dem nervigen Dauerregen, der auf uns herunterprasselte. Wir holten uns noch schnell etwas zu trinken und einen Döner, den wir dann gemütlich auf unserem Hotelzimmer essen wollten. Aber an der Rezeption unserer Unterkunft gab es dann noch den krönenden Abschluss unseres Tages: Das Hotelsystem hatte nur für eine Nacht ein Zimmer für uns reserviert. Die Aushilfe, die an dem Abend Dienst hatte, bat uns am nächsten Morgen mit den Rezeptionisten zu sprechen, um eine weitere Nacht eingecheckt zu werden. Er gab uns dann die Karte für ein Zimmer und wir freuten uns endlich angekommen zu sein.

Als wir die Tür zum Zimmer aufmachten, hörten wir einen lauten Schrei und stellten fest, dass in dem Raum bereits zwei Leute im Bett lagen. Wir schloßen die Tür mit hochrotem Kopf und kehrten schnell zur Rezeption zurück. Der Mitarbeiter des Hotels schaute uns verwundert an, als wir ihm sagten, dass in dem Zimmer bereits Leute waren. Peinlich berührt suchte er nach einem Zimmer für uns und teilte uns nach einer gefühlten Ewigkeit mit, dass es kein freies Zimmer mehr für uns gäbe und er uns daher upgraden müsse. Wir waren froh überhaupt einen Schlafplatz zu haben und willigten ein. Als wir schließlich in einem nicht belegten, gemütlichen Zimmer auf dem Bett saßen, mussten wir erstmal laut lachen. An dem Tag war so vieles schief gelaufen, aber letztendlich hat sich alles zum Guten gewendet und wir freuten uns auf schöne Tage in den Niederlanden.

Einfach mal…ein Osterlamm backen

Wie ich euch bereits in einem anderen Blogpost erzählt habe, muss ich zurzeit auf Raffenerie-Zucker verzichten. Da morgen Ostern ist und ich trotzdem mitnaschen möchte, habe ich mich an einem Osterlamm mit reinem Fruchtzucker versucht.  Ich muss sagen, ich bin wirklich begeistert und werde den Fruchtzucker auch künftig zum Backen verwenden.

Falls ihr auch auf den üblichen Haushaltszucker verzichten wollt oder müsst, habe ich hier das Rezept für euch. Ihr könnte statt der Lammform natürlich jede andere Backform nehmen. Es hat bei mir gerade einfach thematisch gepasst.

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Das brauchst du:

  • 250g Butter
  • 190g Fruchtzucker (achte darauf, dass es 100%-tiger Fruchtzucker ist)
  • 4 Eier
  • 1 TL Backpulver
  • 250g Mehl
  • 1/2 (geraspelte) Vanilleschote

So wird’s gemacht:

  1. Zuerst musst du deinen Backofen auf 190°C bei Unter-/Oberhitze vorheizen. Schiebe das Kuchengitter auf die unterste Schiene des Backofens.
  2. Bevor du mit dem Teig anfängst, fette die (Lämmchen-) Form mit Butter, Margarine oder Öl ein. Wenn du magst, kannst du auch ein bisschen Mehl in die Form stäuben. Dadurch lässt sich der Kuchen nach dem Backen besonders gut aus der Form stürzen.
  3. Nun verrührst du mit dem Handmixer Butter, Fruchtzucker und die Vanilleschote, bis eine cremige, helle Masse entstanden ist. Dann kommen die Eier nach und nach zu der Buttermasse.
  4. In einer separaten Schüssel vermischst du Mehl und Backpulver und gibst es dann durch ein Sieb zu dem Teig. Das Mehl schnell unterrühren, sodass ein glatter, etwas fester Teig entsteht.
  5. Den Teig in die Form füllen und im Ofen ca. 60 Minuten backen. Nach dem Herausnehmen 10 Minuten abkühlen lassen und dann aus der Form herauslösen. Den Kuchen dann vollständig abkühlen lassen.

Mein Tipp:

Du kannst das Lamm auch etwas schokoladiger haben, indem du ein Drittel des Teiges mit 2 EL Kakaopulver und 4 EL Rum mischt. Daraus kannst du dann entweder ein marmoriertes Lamm zaubern oder es, wie ich, vorne hell und hinten dunkel machen.

Einfach mal…überraschen lassen

Nachdem ich Ende Februar mein Praktikum in einer PR-AGENTUR beendet hatte und wusste, dass ich ab April mein Traineeship beginnen würde, gönnte ich mir im März noch einmal eine Auszeit, bevor es beruflich bei mir losgehen sollte. Ich unternahm etwas mit meinem Freund, nahm mir Zeit für mich und baute diesen Blog auf. Ein Urlaub war wegen eines ausschlaggebenden Faktors nicht geplant: Das liebe Geld.

Doch eines Tages überraschte mich mein Freund, indem er verkündete, dass er einen Urlaub für uns gebucht hätte und mir Anreise und Unterkunft gerne schenken würde. Ich war erstmal platt und fühlte mich schlecht, da ich nicht wollte, dass er mich finanziert. Mit dem Argument, dass wir das erste Mal zur gleichen Zeit frei hätten und noch nicht wüssten, wie es um unseren Sommerurlaub stand, hatte er mich.

Da es ja in einen Überraschungsurlaub ging, sagte er mir nur, wie lange das ganze gehen sollte und gab mir jeden Tag Tipps zum Urlaubsort: Bekam das Stadtrecht dann oder ist die Partnerstadt vom Bethlehem. Selbst als studierte Historikerin konnte ich mir keinen Reim darauf bilden. Schließlich musste er mir verraten, dass wir mit Handgepäck fliegen würden und ich auf die ganzen Flugbestimmungen achten müsste. Er bekam es hin, mir nichts zu verraten bis wir am Flughafen waren. Erst am Gate sah ich, wohin es gehen sollte.

Nun folgte die zweite Überraschung: Wir würden erst zwei Tage in Den Haag und dann noch zwei Tage im nahe gelegene Rotterdam verbringen. Ich war so aufgeregt, da ich sehr begeistert von Amsterdam war, und mich freute wieder in die Niederlande zu fliegen. Was ich in diesen beiden Städten erlebte, berichte ich euch in meinen beiden Blogposts dazu.

Einfach mal…den Zucker weglassen

Wie ich euch ja schon erzählt habe, leide ich seit einigen Jahren an massiven Bauchproblemen. Gegen Ende letzten Jahres wurden meine Beschwerden immer schlimmer – Bauchkrämpfe, Durchfall, Sodbrennen. Aus diesem Grund beschloss ich im neuen Jahr etwas an meiner Ernährung zu ändern. Das Clean Eating läuft bei mir sehr gut und ich fühle mich schon besser. Jedoch habe ich immer noch jeden Tag Bauchgrummeln. Um dieses Problem nun endgültig aus der Welt zu schaffen, habe ich mich in die Hände eines Ernährungsberaters begeben.

Eine Freundin, die ähnliche Probleme wie ich hatte, hat ihn mir empfohlen, da sie zufrieden mit seiner Beratung und Behandlung war. Ich schilderte ihm bereits am Telefon mein Problem und wir machten einen Termin für eine sogenannte Bioresonanz aus. Nach einem ausführlichen Gespräch über meine Beschwerden und dem Ausfüllen eines Diagnosebogens, beschloss der Ernährungsberater vier Pilze zu testen und zudem nochmal meine Laktoseintoleranz zu überprüfen.

Bei der Bioresonanz wird der Patient an ein Gerät angeschlossen, welches mithilfe von magnetischen Wellen die Reaktion des Körpers auf einen bestimmten Stoff misst. Wie das ganze genau funktioniert, verstehe ich nicht so richtig. Aber bei meinem Test reagierte ich eindeutig auf die Stoffe, die der Experte bei mir testete. Und nun sitze ich hier und verfasse diesen Blogpost. Denn mir wurde von dem Ernährungsexperten eine Bioresonanz-Theraphie, genauer gesagt eine Darmkur empfohlen und da ich darauf hoffe, dass diese meine Beschwerden lindert oder sogar heilt, werde ich diese die nächsten 11 Wochen durchziehen!

Die Kur besteht aus mehreren Komponenten und Phasen. Ich war schon zweimal bei der sogenannten „Löschung“, wobei die Reaktion des Körpers auf den bestimmten Pilz durch einen externen Impuls ausgeglichen, also neutralisiert oder auch „gelöscht“ wurde. Seit heute nehme ich nun im Wochenrhythmus verschiedene Alternative-Arzneimittel ein. Das klingt bisher ja ganz gut und angenehm, aber hier kommt die Schwierigkeit an der Sache: Ich muss für diese Zeit auf sämtliche Raffinerie-Zucker verzichten! Die Pilze in meinem Bauch lieben, wie ich, das süße Zeug und werden dadurch immer stärker.

Was so schlimm klingt, ist zwar in manchen Situationen anstrengend, aber keinesfalls unmöglich. Honig und reine Fructose, also auch Obst darf ich ohne Probleme zu mir nehmen. Anscheinend ist den Pilzen Obst zu gesund! 🙂 Leider sind Bananen, Rosinen, Datteln und Feigen in den 11 Woche auch tabu für mich. Was soll ich nur bei einer spontanen Süßigkeiten-Begierde machen, wenn ich keine Banane mehr als Ausgleich essen darf?! Da muss ich wohl die erste Zeit ganz tapfer sein und mir eine andere Alternative suche. Ich denke, dass ich das ganze gut hinkriegen werde, solange ich mir immer wieder sage, dass es sich lohnt jetzt zu verzichten, damit es mir auf lange Sicht besser geht.

Mir machen folgende Situation Angst:

  • Ostern, wenn alle um mich herum naschen und ich darf nicht. Ich habe mir jedoch vorgenommen, ein „zuckerfreies“ Osterlamm zu backen, damit ich davon wenigstens essen kann. Vielleicht habt ihr ja auch Tipps für mich, wie man leckere Süßigkeiten selbstmachen kann?
  • Meinen Arbeitskollegen wieder Mal einen Korb geben zu müssen, wenn sie essen gehen. Ich habe diese Woche eine neue Arbeitsstelle angetreten und würde natürlich sehr gerne mit dem ganzen Team essen gehen, um alles besser kennenzulernen. Leider kann ich noch nicht wirklich einschätzen, was ich im Restaurant essen kann und bringe mir daher lieber selbstgemachte Sachen mit. Ich werde bald aber mal mitgehen und schauen, was für mich passt.

Ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten, wie es mir körperlich geht, aber auch wie ich meinen Alltag mit dieser Einschränkungen meistere. Habt ihr eigentlich Erfahrung mit zuckerfreier Ernährung?

Einfach mal…inspirieren lassen

Als ich gerade eine Folge des Podcasts Celebrating Yin anhörte, musste ich wirklich grinsen. Da mich das Thema selbst betrifft und beschäftigt, will ich es euch nicht vorenthalten und habe daher diesen Blogpost dazu verfasst.
In der Episode ging es darum, sich Herzenswünsche bewusst zu machen und diese dann aufzuschreiben. Aber beim Aufschreiben darf es natürlich nicht bleiben. Die Wishlist soll als Orientierung dienen, um sich nach und nach kleine und große Träume zu erfüllen.

Ich freute mich so sehr über dieses Thema, denn genau das mache ich ja hier auf meinem Blog. Ich habe jedoch gemerkt, dass ich meine Pläne erst einmal visualisieren, also auf Papier bringen muss, um einen Überblick über all die schönen Dinge in meinem Kopf zu bekommen. Ich werde mich also die nächsten Tage damit beschäftigen eine Wishlist anzulegen und danach geht es an die Erfüllung dieser Dinge!

Aber eines weiß ich, es werden sehr viele leckere, selbstgemachte Sachen auf dieser Liste landen. 😛

Hier könnt ihr euch die Podcast-Folge anhören.