Einfach mal…Pizza selbst machen

Ich liebe Pizza! Aber meistens sind die Pizzen der Lieferservices sehr fettig oder der Teig enthält unnötige Zutaten wie Zucker und Konservierungsstoffe. Deshalb mache mir den Pizzateig schon lange selbst. Heute möchte ich mit Euch das Langer’sche Pizzateig-Rezept teilen. Mein Papa macht mit Abstand die beste Pizza, die ich kenne und das mit einem ganz simplen Rezept, welches man je nach Gusto auch mit Vollkorn- oder Dinkelmehl machen kann. Ich nehme meistens für eine gute Konsistenz Weizenmehl und mische dann noch Dinkelvollkornmehl unter.

Pizza mit Spinat

Spinat-Pizza mit Creme fraîche, Mirjam Langer 2017

Das brauchst du für 4 Personen:

  • 500 g Mehl
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 1 Teelöffel Olivenöl
  • 300 ml Wasser
  • etwas Salz

So wird’s gemacht:

  1. Die Hefe in lauwarmen Wasser gänzlich auflösen. Danach Salz und Öl hinzufügen und umrühren.
  2. Danach das Mehl nach und nach dazugeben und zu einem geschmeidigen Teig kneten. Der Teig sollte nicht mehr an den Fingern bzw. an der Schüssel kleben bleiben.
  3. Je nachdem wie fluffig du den Pizzateig haben willst, kannst du den Teig noch 10 Minuten gehen lassen.
  4. Bemehle eine große Fläche und teile den Teig in vier Portionen und rolle ihn aus. Nun kannst du den Teig mit deinen Lieblingszutaten belegen und bei 180° C 20-25 Minuten bei Umluft backen.

Viel Spaß beim nachmachen und guten Appetit! Irgendwie habe ich jetzt Lust auf Pizza bekommen! 😀

 

Einfach mal…6 Wochen auf Zucker verzichten

Wie ihr ja schon in meinem ersten Blogartikel über Zucker erfahren habt, mache ich zurzeit eine Darmkur, um drei lästige Pilze loszuwerden. Die Kur geht insgesamt 11 Wochen und ich befinde mich gerade in der 6. Woche der Darmkur. Zeit also, um Mal ein Zwischenfazit zu ziehen.

Positive Effekte der Kur:

  • Die tollste Auswirkung der Kur und der Grund, wieso ich diese angefangen habe ist, dass ich kaum mehr Bauchschmerzen habe! Es ist so ein tolles Gefühl, einmal ohne Krämpfe ins Bett zu gehen. Ein neues Lebensgefühl, was sich auch positiv auf meine Stimmung auswirkt!
  • Ich habe nur noch selten Lust auf etwas Süßes! Ich bin eine bekannte Naschkatze und liebe Süßigkeiten, sei es in Form von Gebäck oder irgendwelchen Riegeln. Jedoch aß ich sehr unkontrolliert und hatte immer wieder Heißhungerattacken auf das süße Zeug. Mittlerweile habe ich zwar ab und zu Lust auf etwas Süßes, was ja auch völlig okay ist, aber ich lechze nicht danach. Ich hoffe, dass ich nach der Darmkur, wenn ich wieder Zucker essen darf, keinen Rückfall habe….:P
  • Ich fühle mich nicht mehr so träge und insgesamt fitter. Ich habe auch wieder angefangen regelmäßig ins Fitnessstudio zu gehen. Das hatte ich früher oftmals ausfallen lassen, da ich mich zu schlapp vom Tag fühlte. Klar, es gibt auch Tage an denen ich mich erschöpft fühle, aber die hat ja jeder einmal. Insgesamt hat sich mein Körper aber zu einem energiegeladenen entwickelt.

Ich habe jedoch auch ein paar nicht so schöne Erfahrungen gemacht.

  • Zu Anfang der Kur, hatte ich morgens nach dem Aufstehen oft mit Übelkeit zu kämpfen. Ich habe es mir so erklärt, dass die Pilze gehen die Homöopathischen Ankämpfen. Mittlerweile ist das aber weg und mir geht es morgens gut.
  • Man grenzt sich selbst aus. Wenn auf der Arbeit und im Freundeskreis gemeinsam gegessen oder genascht wird, muss ich meistens aussetzen. Ich habe allen meine Kur erklärt und mir wird auch ganz viel Verständnis entgegen gebracht., jedoch ist es frustrierend, wenn beim Mittagessen über Themen gequatscht wird, die ich dann nicht mitbekomme, weil ich im Büro mein mitgebrachtes Essen verzehre.
  • Feiertage sind eine kleine Zerrausprobe für mich. An Ostern und an Geburtstagen gab es auf der Arbeit leckeren Kuchen, den ich sofort verputzt hätte, wenn die Darmkur nicht wäre. An diesen Tagen bin ich schon sehr neidisch auf die anderen und habe auch Lust zu naschen. Das Obst, was ich als Alternative knappere ist zwar lecker, aber es ersetzt eben nicht ein köstliches Stück gedeckten Apfelkuchen!

Abgesehen von den kleinen Problemchen, geht es mir sehr gut mit der Kur. Es war definitiv die richtige Entscheidung diesen Weg zu gehen und ich bin gespannt, was in den nächsten 5 Wochen, während der Darmkur noch passiert. Ich halte euch auf dem Laufenden!

Einfach mal…Rotterdams Straßen erkunden

Heute geht es weiter mit meinem Reisebericht über meinen Kurztrip in die niederländischen Städte Den Haag und Rotterdam. Nachdem wir wunderschöne, leider verregnete Tage in der Stadt Den Haag verbracht haben, fuhren wir in das ca. 20 km entfernte Rotterdam. Dort erwartete uns ein ganz anderes Bild der Niederlande: Moderne Hochhäuser und breite Straßen prägen auf den ersten Blick das Bild der Stadt. Im Gegensatz zu der beschaulichen und eher gemütlichen Stadt Den Haag, ist es in Rotterdam sehr viel aufgeregter und weniger touristisch. Wenn man jedoch zwischen den neugebauten Gebäuden herumläuft, kommt man schnell in Ecken der Stadt, die untypisch für eine Großstadt sind. Besonders das Stadtviertel des alten Hafens hat uns mit seinem historischen Aussehen überrascht. Von hier aus sind früher die Missionare in die Länder der „Neuen Welt“ gesegelt und genauso sieht es dort noch aus. Ein paar kleine Boote liegen vor Anker und eine große Mühle ragt über das Wasser des Alten Hafens von Rotterdam. Einen abendlichen Spaziergang durch die kleinen Gassen des alten Hafenviertels lohnt sich auf jeden Fall!

Der Alte Hafen von Rotterdam

Der Alte Hafen von Rotterdam, Mirjam Langer 2017

Welche Fleckchen der Stadt Rotterdam noch einen Besuch wert sind und welche ihr nicht unbedingt auf eure Reiseliste packen müsst, habe ich in meiner To-Do-Liste bzw. Don’t-Do-Liste für euch zusammengefasst.

Die Markthalle von Rotterdam: Seit 2014 haben die Rotterdamer einen ganz besonderen Platz, um ihre Waren anzubieten bzw. zu kaufen. Die moderne Markthalle im Zentrum von Rotterdam beeindruckt von außen mit ihrer abgerundeten Form und von Innen mit der Nutzung. Hier bekommst du von Käse, über Gewürze, Obst und Gemüse bis hin zu den typischen niederländischen Waffeln alles, was das Herz begehrt. Ich habe mich mit leckeren, niederländischen Tomaten eingedeckt, denn ich bilde mir ein, dass diese viiiiiel besser als die deutschen schmecken! 🙂 In den Räumen am Rand der Halle findest du einige Restaurants, unter anderem auch eins von Jamie Oliver. Was ich genial finde, ist der Fakt, dass die Räume hoch oben in der Halle zu Wohnungen ausgebaut wurde, sodass du mit Blick auf das Marktgeschehen und die Stadt wohnen kannst.

Die Markthalle Rotterdam von außen

Die Markthalle von Rotterdam, Sören Oldag 2017

Cube Houses: Direkt vor der Tür der Markthalle findest du die Kubushäuser. Das ist ein Gebäudekomplex, welches gebaut wurde, um der Großstadt Rotterdam einen künstlerischen Charme zu geben. Die Wohnungen dieser Häuser haben eine Würfelform und sind nach vorne gekippt. Von außen sieht es aus, als seien die Wände schief und man könne dort gar nicht wohnen. Doch, als wir die Museumswohnung eines der Häuser besuchten, merkten wir, dass unser Gehirn uns getäuscht hat. Es war wirklich eine coole Erfahrung in einem der Häuser herumzulaufen, jedoch wäre es mir persönlich zu eng als Wohnung.

Innenhof der Kubushäuser in Rotterdamm

Innenhof der Kubushäuser, Sören Oldag 2017

Restaurant Basar: Neben der Markthalle war mein persönliches Highlight unsere Abschlussessen in dem orientalischen Restaurant Basar. Wir kannten das Restaurant schon von unserem Urlaub in Amsterdam und freuten uns, als wir sahen, dass es auch eine Filiale der Kette in Rotterdam gab. Wir schauten zwar auch nach anderen möglichen Restaurants, aber letztendlich hat es uns doch in dieses tolle Restaurant gezogen. Dort gibt es riesige Portionen von leckeren Fleisch- und Gemüsegerichten und die Kellner bringen das Bestellte auf Riesentabletts. Die Einrichtung ist in bunten Farben gehalten und erinnert an 1001-Nacht. Wenn ihr in Rotterdam oder Amsterdam seid, dann stattet dem Restaurant unbedingt einen Besuch ab!

Was nicht unbedingt auf eurer Agenda in Rotterdam stehen muss:

Hafenrundfahrt: Da wir gerne viele Ecken der Stadt Rotterdam kennenlernen wollten, beschlossen wir eine Hafenrundfahrt zu machen. Da er zu den größten Handelshäfen der Welt zählt, waren wir sehr gespannt. Wir wurden während der Schifffahrt durch den Hafen von Rotterdam aber leider etwas enttäuscht. Die Informationen, die während der Rundfahrt abgespielt wurden, waren nicht wirklich detailliert und so erfuhr man nur was man sieht, aber nicht was prägnant an diesem Gebäude war. Außerdem fuhr das Schiff nur ein wenig in den Hafen hinein, sodass man von der Größe des Hafens gar nichts mitbekam. Wir bereuen zwar nicht die Fahrt gemacht zu haben, aber nochmal würden wir nicht an Bord gehen.

Wie du siehst haben wir nur schöne Erlebnisse in unserem Kurzurlaub in Rotterdam gemacht. Rotterdam ist eine moderne, aber dennoch historische Stadt, die trotz geschäftlichem Trubel ihre Gelassenheit nicht verloren hat. Im Vergleich zu Den Haag, hat es mir in Rotterdam ein klein wenig besser gefallen. Hier würde ich gerne noch einmal herkommen, da wir bisher nur einen kleinen Teil der niederländischen Stadt gesehen haben. Rotterdam ist absolut ein empfehlenswertes Urlaubsziel!

An dieser Stelle habe ich noch einen besonderen Tipp für deinen Rotterdam Urlaub: Das Hotel Light in Rotterdam hat uns mit seine familiären Atmosphäre verzaubert. Das Hotel nahe der Innenstadt ist modern eingerichtet, aber strahlt durch das freundliche Personal und eine Gemeinschaftsküche für die Gäste, eine altbekannte Stimmung aus. Ein kleiner Wasserkocher für meinen obligatorischen Tee am Morgen war mein ganz persönliches Highlight! 🙂

Einfach mal…Den Haag kulinarisch genießen

Den Haag ist eine wundervolle kleine, aber bedeutsame Stadt. Dort hat der Internationale Gerichtshof seinen Sitz, und zwar im sogenannten Friedenspalast. Genau da werden die Urteile gesprochen, wenn in den Medien über das ein oder andere internationale Gerichtsverfahren berichtet wird. Den Haag hat aber noch mehr zu bieten, als seine wichtige Rolle in der Justiz. Verwinkelte Gassen, kulinarische Köstlichkeiten und einen Strand an der Nordsee charakterisieren diese Kleinstadt. Im folgenden möchte ich euch meine Do’s and Don’ts vorstellen. Natürlich muss jeder sich seine eigene Meinung über Den Haag bilden, jedoch möchte ich euch den ein oder anderen Ratschlag mit auf den Weg geben.

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Escher in Het Paleis, Mirjam Langer, 2017

Das solltest du machen:

  1. Fahre zum Scheveningen Strand – Der Strand von Den Haag ist mit der Straßenbahn in ca. 15 Minuten zu erreichen. Dort erwartet dich ein sehr breiter Strand, der für Spaziergänge, Ausritte und von Wassersportlern genutzt wird. Dort hat uns der Wind ganz schön um die Ohren geweht. Es lohnt sich unbedingt auf den Turm am De Pier zu klettern. Von dort hat man eine wunderschöne Aussicht auf das Meer. Leider war es noch zu kalt zum Baden, aber im Sommer tummeln sich hier bestimmt sehr viele Badeurlauber.
  2. Besuche das Museum Escher in Het Paleis – Die Räumlichkeiten der einstigen Villa der niederländischen Königsfamilie, dienen heute als Ausstellungräume über den Künstler Maurits Cornelis Escher. Dort erfährt man Details über das Leben des Grafikers und man sieht viele Beispiele für optische Täuschungen. Wenn man möchte, kann man auch ein Bild von sich schießen lassen, dass eine optische Täuschung erzeugt.
  3. Gönn‘ dir eine leckere Pause bei Bagels&Beans ! Wie der Name schon sagte, gibt es dort Bagels und Kaffee. Da mein Freund und ich keine Kaffee-Menschen sind, können wir über die Qualität des Schwarzen Goldes nichts sagen. Aber die Bagels sind der Wahnsinn! Ich habe mich sofort in dieses süße Café, die nette Bedienung und die köstlich-belegten Bagels verliebt. Leider musste ich feststellen, dass es in Aachen die einzig deutsche Filiale gibt. 😦 Hab ich schon erwähnt, dass es super lecker war? 😛
  4. Frühstücke bei Yoghurt Barn. An unserem zweiten Tag in Den Haag, durfte mein Freund das Frühstück aussuchen und führte uns in ein weiteres kleines Café namens Yoghurt Barn. Dort konnte man sich ein Joghurt mit Topping selbst kreieren. Wir wählten das Menü für ca. 7€ und bekamen neben einem Glas Joghurt plus Toppings, ein Heißgetränk und ein Croissant dazu. Sogar für meinen empfindlichen Magen, gab es Sojajoghurt!
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Vollkorn-Bagel mit Pute und Avocado, Mirjam Langer, 2017

Den Haag war wundervoll. Wir haben uns unsere Bäuche voll geschlagen, nette Menschen getroffen und das ein oder andere Abenteuer erlebt. Für einen Kurztrip kann ich Den Haag auf jeden Fall empfehlen! Wenn du länger als eine Woche da bist, könntest du dich womöglich langweilen.

Weiter geht es mit zwei Sachen, die man sich in Den Haag sparen kann. Es ist nichts furchtbares dabei, ich war von dieses beiden Dingen einfach persönlich enttäuscht. Das ist natürlich nur meine Meinung: Vielleicht hast du eine andere Erfahrung gemacht?

Was du nicht unbedingt machen musst:

  1. Der Friedenspalast, der den Internationalen Gerichtshof beherbergt, ist von außen schön anzusehen. Leider waren wir enttäuscht, dass man durch die Gitter eines hohen Zaunes schauen musste, denn der Zutritt ist für Besucher nicht gestattet. Das Besucherzentrum hat sehr selten geöffnet und besteht auch nur aus einem kleinen Raum. Wenn man Zeit hat, kann man sich das hübsche Gebäude anschauen, jedoch lohnt es sich nicht gezielt dorthin zu fahren/laufen.
  2. Tappe nicht in die Touristenfalle! In den kleinen Gassen der Altstadt gibt es viele Imbisse, die mit besonderen Burger- und Pommes-Kreationen locken. Nachdem wir morgens bei einer kleinen Pommes-Bude probieren durften, wollten wir nachmittags dort eine Portion essen. Zu spät merkten wir, dass die Portion mit Sauce 5€ kostet und waren dann etwas enttäuscht, von der durchschnittlichen Größe der frittierten Kartoffeln. Da sie lecker waren und wir uns im Urlaub gerne etwas gönnen, ärgerten wir uns nicht. Aber nochmal würden wir da nicht hingehen. Also vergleicht Preise, wenn ihr Pommes essen wollt. In den Niederlanden schmecken sie eigentlich überall sehr gut!

Soweit zur ersten Etappe unseres Niederlande-Kurztrips. Nach 2 1/2 Tagen ging es nämlich weiter nach Rotterdam. Dazu mehr in meinem nächsten Blogpost.