Einfach mal…völlig chaotisch sein

Ich habe euch ja bereits in meinem Blogposts über die Urlaubs-Überraschung meines Freundes berichtet und, dass es nach Den Haag ging. Nun möchte ich meine Erlebnisse mit euch teilen und euch ein paar Tipps geben, was man in Den Haag auf jeden Fall machen sollte oder lieber nicht.

Da ich ein wenig Flugangst habe, war ich sehr froh, dass wir sicher und ohne Zwischenfälle auf dem Flughafen Rotterdam-The Hague gelandet waren. An der Touristikinformation kauften wir uns ein Ticket, um nach Den Haag reinzufahren. Für die Fahrt bot sich ein 1-h-Ticket an, welches wir für eine Bus-und eine Metrofahrt benutzen konnten. Müde und vom Regen begrüßt, verließen wir den Flughafen und gingen auf den einzigen Bus, mit der richtigen Nummer zu und stiegen ein. Beim Einsteigen entwerteten wir brav unser Ticket, welches ab nun für eine Stunde gültig war.

Als der Bus losfuhr war es schon 22Uhr und wir konnten draußen nichts erkennen. Der Bus hatte keine Stationenanzeige, sodass wir Ausschau nach der Metrostation hielten. Nach einer Viertelstunde wunderten wir uns, da der Bus schon längst hätte ankommen müssen. Wir bemerkten, dass wir zwar in die richtige Nummer, aber in die falsche Richtung gestiegen waren. Nun hieß es raus und auf den richtigen Bus warten, der in 10 Minuten kommen sollte. Als dieser dann kam, waren wir froh und dachten, jetzt kann nichts mehr schiefgehen. Aber wir wussten nicht, dass dies erst der Anfang einer chaotischen, aber lustigen Reihe von Unglücksfällen sein sollte.

Wir waren sehr froh, dass wir endlich in der richtigen Metro nach Den Haag saßen und stiegen an der Endstation dann auch aus. Leider gingen alle Einheimischen an uns vorbei durch die elektronische Ticketkontrolle, nur bei uns klappte es nicht. Vermutlich, weil unser Ticket nach über einer Stunde Fahrt natürlich schon abgelaufen waren. Und was nun? Weder ein Fahrkartenautomat noch ein Mitarbeiter, bei dem wir hätten nachzahlen können war auf dem Bahnsteig. Wir waren schlicht und einfach auf dem Gleis eingesperrt. Die Leute, die wir fragten, wusste auch nicht, was in solch einem Fall zutun war. Was uns sehr wundert; wir waren doch wohl nicht die ersten Touristen, denen so etwas passiert?! Schließlich ließ uns eine sehr nette Frau mit ihrer Karte durchschlüpfen, sodass wir frei waren.

Auf dem Weg zum Hotel, ging alles glatt, abgesehen von dem nervigen Dauerregen, der auf uns herunterprasselte. Wir holten uns noch schnell etwas zu trinken und einen Döner, den wir dann gemütlich auf unserem Hotelzimmer essen wollten. Aber an der Rezeption unserer Unterkunft gab es dann noch den krönenden Abschluss unseres Tages: Das Hotelsystem hatte nur für eine Nacht ein Zimmer für uns reserviert. Die Aushilfe, die an dem Abend Dienst hatte, bat uns am nächsten Morgen mit den Rezeptionisten zu sprechen, um eine weitere Nacht eingecheckt zu werden. Er gab uns dann die Karte für ein Zimmer und wir freuten uns endlich angekommen zu sein.

Als wir die Tür zum Zimmer aufmachten, hörten wir einen lauten Schrei und stellten fest, dass in dem Raum bereits zwei Leute im Bett lagen. Wir schloßen die Tür mit hochrotem Kopf und kehrten schnell zur Rezeption zurück. Der Mitarbeiter des Hotels schaute uns verwundert an, als wir ihm sagten, dass in dem Zimmer bereits Leute waren. Peinlich berührt suchte er nach einem Zimmer für uns und teilte uns nach einer gefühlten Ewigkeit mit, dass es kein freies Zimmer mehr für uns gäbe und er uns daher upgraden müsse. Wir waren froh überhaupt einen Schlafplatz zu haben und willigten ein. Als wir schließlich in einem nicht belegten, gemütlichen Zimmer auf dem Bett saßen, mussten wir erstmal laut lachen. An dem Tag war so vieles schief gelaufen, aber letztendlich hat sich alles zum Guten gewendet und wir freuten uns auf schöne Tage in den Niederlanden.

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