Einfach mal…den Zucker weglassen

Wie ich euch ja schon erzählt habe, leide ich seit einigen Jahren an massiven Bauchproblemen. Gegen Ende letzten Jahres wurden meine Beschwerden immer schlimmer – Bauchkrämpfe, Durchfall, Sodbrennen. Aus diesem Grund beschloss ich im neuen Jahr etwas an meiner Ernährung zu ändern. Das Clean Eating läuft bei mir sehr gut und ich fühle mich schon besser. Jedoch habe ich immer noch jeden Tag Bauchgrummeln. Um dieses Problem nun endgültig aus der Welt zu schaffen, habe ich mich in die Hände eines Ernährungsberaters begeben.

Eine Freundin, die ähnliche Probleme wie ich hatte, hat ihn mir empfohlen, da sie zufrieden mit seiner Beratung und Behandlung war. Ich schilderte ihm bereits am Telefon mein Problem und wir machten einen Termin für eine sogenannte Bioresonanz aus. Nach einem ausführlichen Gespräch über meine Beschwerden und dem Ausfüllen eines Diagnosebogens, beschloss der Ernährungsberater vier Pilze zu testen und zudem nochmal meine Laktoseintoleranz zu überprüfen.

Bei der Bioresonanz wird der Patient an ein Gerät angeschlossen, welches mithilfe von magnetischen Wellen die Reaktion des Körpers auf einen bestimmten Stoff misst. Wie das ganze genau funktioniert, verstehe ich nicht so richtig. Aber bei meinem Test reagierte ich eindeutig auf die Stoffe, die der Experte bei mir testete. Und nun sitze ich hier und verfasse diesen Blogpost. Denn mir wurde von dem Ernährungsexperten eine Bioresonanz-Theraphie, genauer gesagt eine Darmkur empfohlen und da ich darauf hoffe, dass diese meine Beschwerden lindert oder sogar heilt, werde ich diese die nächsten 11 Wochen durchziehen!

Die Kur besteht aus mehreren Komponenten und Phasen. Ich war schon zweimal bei der sogenannten „Löschung“, wobei die Reaktion des Körpers auf den bestimmten Pilz durch einen externen Impuls ausgeglichen, also neutralisiert oder auch „gelöscht“ wurde. Seit heute nehme ich nun im Wochenrhythmus verschiedene Alternative-Arzneimittel ein. Das klingt bisher ja ganz gut und angenehm, aber hier kommt die Schwierigkeit an der Sache: Ich muss für diese Zeit auf sämtliche Raffinerie-Zucker verzichten! Die Pilze in meinem Bauch lieben, wie ich, das süße Zeug und werden dadurch immer stärker.

Was so schlimm klingt, ist zwar in manchen Situationen anstrengend, aber keinesfalls unmöglich. Honig und reine Fructose, also auch Obst darf ich ohne Probleme zu mir nehmen. Anscheinend ist den Pilzen Obst zu gesund! 🙂 Leider sind Bananen, Rosinen, Datteln und Feigen in den 11 Woche auch tabu für mich. Was soll ich nur bei einer spontanen Süßigkeiten-Begierde machen, wenn ich keine Banane mehr als Ausgleich essen darf?! Da muss ich wohl die erste Zeit ganz tapfer sein und mir eine andere Alternative suche. Ich denke, dass ich das ganze gut hinkriegen werde, solange ich mir immer wieder sage, dass es sich lohnt jetzt zu verzichten, damit es mir auf lange Sicht besser geht.

Mir machen folgende Situation Angst:

  • Ostern, wenn alle um mich herum naschen und ich darf nicht. Ich habe mir jedoch vorgenommen, ein „zuckerfreies“ Osterlamm zu backen, damit ich davon wenigstens essen kann. Vielleicht habt ihr ja auch Tipps für mich, wie man leckere Süßigkeiten selbstmachen kann?
  • Meinen Arbeitskollegen wieder Mal einen Korb geben zu müssen, wenn sie essen gehen. Ich habe diese Woche eine neue Arbeitsstelle angetreten und würde natürlich sehr gerne mit dem ganzen Team essen gehen, um alles besser kennenzulernen. Leider kann ich noch nicht wirklich einschätzen, was ich im Restaurant essen kann und bringe mir daher lieber selbstgemachte Sachen mit. Ich werde bald aber mal mitgehen und schauen, was für mich passt.

Ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten, wie es mir körperlich geht, aber auch wie ich meinen Alltag mit dieser Einschränkungen meistere. Habt ihr eigentlich Erfahrung mit zuckerfreier Ernährung?

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Ein Gedanke zu “Einfach mal…den Zucker weglassen

  1. Pingback: Einfach mal…ein Osterlamm backen | einfach mal…

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